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| | Where the Wild Things Are Wo die Wilden Kerle ... € 10.37 KAREN O & KIDS WHERE WILD THINGS ARE MOTION PICTURE SOUNDTRACK.
- 6 Bewertungen: 5.0

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Where the Wild Things Are (Wo die Wilden Kerle ... )
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| | | | Jenseits gängiger Disney-Ästhetik Ein Soundtrack wie der Film: jenseits gängiger Disney-Ästhetik wird anspruchsvolle und gegen den Strich gebürstetes Kinderkino geboten, und die Musik untermalt und verstärkt das hervorragend: ist frech, verrückt, kantig, laut. Hier werden Kinder endlich mal ernst genommen, statt sie in der Hannah-Montana-Ecke abzustellen. Das Ganze steht auch als Folkrock-CD sehr gut für sich, ALL IS LOVE als Hauptthema ist dabei das repräsentative Zugpferd der ganzen Platte. Chapeau.
| | Herrlich: emotional, inspirierend, heilsam und wild ;-) Ich habe mit meinem Freund zusammen den Film gesehen. Der Film + Musik weckte Gefühle auf, die ich lange vergessen hatte - Kindheitserinnerungen und Kindheitsgefühle. Einige waren schön und viele andere waren eher sehr aufwühlend. Ich habe mich erinnert, wie voller Liebe und Hindernisse, Turbulenzen und oftmals auch schmerzhaft meine Kindheit war. Und nun als Erwachsene bringt mich dieser Soundtrack (und der Film) dazu, mich mit einem liebevoll betrachtenden Blick in diese Welt hineinbegeben - wenn ich mag - und mir alles anschauen. Das ist sehr sehr spannend für mich!
Die Musik ist toll! Einfach herrlich! Ich finde, sie drückt alles aus, was damals so in mir los war. Sie berührt mich voll Liebe und zaubert ein verstehendes Lächeln auf mein Gesicht. Karen O and The Kids haben da einen sehr feinen Soundtrack erschaffen!!!
Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich Kinder so sehr mag: Sie sind so pur, voller pulsierender Emotionen, stürmisch, wild, voller Liebe, bereit zu verstehen und zu verzeihen - genauso empfinde ich die Musik.
Aber Achtung - es ist keine Kindermusik! Im Gegenteil: sie ist erwachsen und berührt unser Inner Child.
Mein Freund und ich finden außerdem, dass diese Scheibe irgendetwas von der Flower Power Kraft der 70er-Jahre beibehalten hat. Nicht die drogistische-orgienhafte Seite, aber die Sein-dürfen-und-sich-ausprobieren-sich-selbst-überlassen-sein-manchmal-auch-hilflos-und-nach-Orientierung-suchende-Seite.
Man kann mal so richtig auf die Musik abgehen.
Wer auf so etwas steht, dem empfehle ich diese CD sehr!
| berührend wundervoll wie kann man nur so fröhlich und leicht und zugleich melancholisch sein? Wie kann man so gleichberechtigt erscheindend mit Kindern arbeiten? und all das hat noch drive...!
| | Pefekte Untermalung! Geht man von vom musikalischen an diese CD kann ich sie nur jedem empfehlen, der den Film oder das Buch kennt. Aber selbst ohne beides zu kennen kann die CD zum Hochgenuss werden.
Einer seits wunderbar traurige Lieder anderer Seits schön wilde!
Instrumental oder mit den Stimmen von Karen'o und den "Kindern".......einfach eine runde Sache, die ich wahrscheinlich mein gnazes Leben nicht mehr missen mag.
Lediglich das Booklet fällt etwas armselig aus, obwohl hier gut gewählte Bilder etwas entschädigen.
| Man hört und liest ja ... ... gar Wunderliches über diesen Film von Spike Jonze und da muß die Frage natürlich lauten: "Kann man eine Platte rezensieren, ohne den Film dazu gesehen zu haben?" Das würde bei "Twilight" oder "Spidersuperbadman" natürlich keiner fragen, weil diese Soundtracks in der Regel als bloße Ansammlungen von alltagstauglichem Songmaterial daherkommen, im besten und seltenen Falle gelingt darüberhinaus eine fesselnde, überraschende Mixtur von Liedern, die ein Stück weit die Idee des Films weiterzuspinnen vermögen - Tarantino, Almodovar, Jarmusch und Wenders sind solche Klangkünstler, die mit gutem Ohr und noch besserem Gespür solche Dinge leisten können. Einen kompletten Film einer Person anheimzulegen kommt sicher nicht so häufig vor und doch scheint die Entscheidung, das Ganze in die Hände von Kravallchanteuse Karen O und Filmveredler Carter Burwell zu geben, nicht die schlechteste gewesen zu sein. Denn wenn man den Kritiken glauben darf - und das Buch hat man schließlich selbst gelesen und geliebt - geht es in diesem Film vordergründig erst einmal um eines: Krach. Und Karen O ist mit ihrer Band Yeah Yeah Yeahs über Jahre hinweg die perfekte Verkörperung von bewegtem Krach, von Lautsein, von Egalsein - die beste Besetzung also für die Wilden Dinger". Und wie sie das zusammen mit den Kindern auf der Platte hinbekommt ist schon anrührend zu hören. "One Two Ready Go!" und ab geht die turbulente Reise - "All Is Love" legt los wie die Feuerwehr und auch "Capsize" und das herrliche "Rumpus" sind bestens gemacht für's kindliche Rempeln, Schubbsen, Quietschen, Kreischen. Dazwischen kleine, feine Miniaturen, zuweilen auch nur instrumental gehalten - bei "Animal" wird einfach nur geschrien, gefaucht und rumort was das Zeug hält. Die größten Momente hat der Soundtrack wohl bei den leisen, den verhaltenen Stücken - die Geschichte vor Augen wird einem ganz warm und schummerig ums Herz, wenn Karen O "Worried Shoes", "Hideaway" oder "Food Is Still Hot" anstimmt - entrückt, zerbrechlich, zärtlich, nicht von dieser Welt. Man muß den Film nicht gesehen haben um zu wissen, dass da ein Tempo in der Hand mit Sicherheit kein Fehler ist. Am Ende: "Sailing Home" - sehnsüchtig, ein wenig enttäuscht und doch weiß ein jeder mehr über die Dinge die es eigentlich nicht geben kann und die doch so wundervoll wertvoll sind. Und nach der halbgaren Diskoplatte vom Sommer ist nun alles vergessen und wieder gut, thumbs up für Karen O!
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